Steinkauz

Foto: NABU Tom Dove

Der Steinkauz gehört mit zu den bekanntesten Eulen Europas. Die kleine Eule gehört zur Familie der Eigentlichen Eulen. Verbreitung: Der Steinkauz ist in Europa weit verbreitet. 

Mit seinen ca. 22 cm ist er noch nicht einmal so groß wie unsere heimische Amsel.

Das Männchen und das Weibchen vom Steinkauz sehen gleich aus.

Das Weibchen ist etwas schwerer und größer. 

Der Steinkauz hat einen großen dunklen Kopf mit gelben Augen, die schwarz umrandet sind. Der Schnabel ist hell. Die Beine sind kräftig und befiedert, wie bei allen Eulen. Gefieder: Das Gefieder vom Steinkauz ist auf dem Rücken mittelbraun mit cremefarbenen Flecken. Die Unterseite ist hell mit braunen Längststreifen. Auffällig sind die abgerundeten kurzen Flügel, die kurzen Schwanzfedern und die weißen Augenbraunen die im Mondlicht leuchten.

Der Steinkauz bevorzugt als Lebensraum/Habitat Kulturlandschaften mit alten Bäumen. Der Steinkauz kommt in offenen Landschaften mit altem Baumbestand, in alten Obstgärten, Parkanlagen und in alten Ruinen vor.

Bei dem Steinkauz brütet wie bei den Uhus das Weibchen alleine und das Männchen versorgt das Weibchen während dieser Zeit mit Beute (Nahrung). Brutbeginn bei uns in Deutschland ist meistens Ende April oder Anfang Mai, je nach Wetterlage. 

Sie legt 2-6 weiße Eier, in der Regel im Abstand von zwei Tagen. Die Brutdauer beträgt ca.28 Tage.

Die Nahrung vom Steinkauz besteht aus Mäusen, Insekten, Würmern, Käfern, Amphibien, Vögeln und Regenwürmern.

Steinkauzberingung 2018

 

Liebe Interessierten - schaut doch mal auf unserer tollen Seite "Tagebuch eines Steinkauzes" vorbei und erfahrt alles über unsere Arbeit in 2018

https://www.nabu-ostfildern.de/projekte/artenschutz/tageuch-eines-steinkauzes/

Steinkauzberingung 2016

In die Röhre geschaut
Bei der Kontrolle der Steinkauzröhren im März waren vier Röhren belegt. In einer Röhre
fanden die Betreuer zum ersten Mal (seit 10 Jahren) ein SK-Paar, beide 2015 beringt, in
Neuhausen und Marbach.
In der dritten Maiwoche fand dann die erste Brutkontrolle statt, mit einem ermutigenden
Ergebnis: In fünf Röhren wurde gebrütet, wie im vergangenen Jahr. In drei Röhren waren Eier zu sehen, in den beiden anderen konnte nicht eingesehen werden. Bis zur Beringung in etwadrei bis vier Wochen ist es wichtig, wöchentlich die Einflugöffnungen mit Anti-Mardermittel einzusprühen, denn trotz verbessertem Marderschutz bleibt der Marder der Hauptfeind während der Brutzeit.
Eine öffentliche Beringung wird auch in diesem Jahr stattfinden. Der Termin wird rechtzeitig
in der Stadtrundschau und in der NABU-Vitrine bekannt gegeben.
Waldkäuze konnten in diesem Jahr leider nicht beringt werden. Das Revier war belegt, aber
ohne Brut.

In die Röhre geschaut Teil 2
Nach den ersten Kontrollen der Steinkauz-Brutröhren im Mai waren die Betreuer noch sehr
zuversichtlich über den zu erwartenden Bruterfolg, denn in fünf Röhren wurde gebrütet. Doch weitere Kontrollen im Juni ergaben ein anderes Bild: In einer Röhre wurden von 4 Eiern nur 2 ausgebrütet, in einer anderen war das Gelege verlassen, in einer dritten lagen 4 tote – nur wenige Tage alte – Jungvögel. Alle waren mehr oder weniger stark angefressen. Nach Aussage von Experten ist vermutlich Futternot die Ursache. Wahrscheinlich ist das Männchen ausgefallen und nach der langen Brutzeit ist das Weibchen nicht in der körperlichen Verfassung Futter zu suchen, also frisst es zuerst die Jungen, um zu überleben.
So blieben am Ende noch 9 Jungkäuze übrig, die beringt werden konnten. Ein herber
Rückschlag, nach 19 beringten Jungvögeln in 2015. Insgesamt waren dieses Jahr alle Bruten später als sonst, die Jungen wuchsen langsamer und sie sahen immer etwas unterernährt aus.
Die letzte Brut wurde zusammen mit ca. 30 großen und kleinen Besuchern beringt. Dabei
flüchtete ein kleiner Kauz in einem unbemerkten Augenblick unter das in der Nähe stehende Betreuer-Auto konnte aber dank der vielen Helfer nach kurzer Zeit wieder eingefangen werden.

Entwicklung

In nachfolgenden Tabellen können Sie sich über die Entwicklung der Steinkäuze informieren.

Rö belegung 2008-2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 50.2 KB

Steinkauz

Die Streuobswiesen rund um Nellingen stellen einen idealen Lebensraum für den Steinkauz dar. Hier findet die kleine Eulenart reichlich Nahrung.

Im Jahr 2006 fing der NABU Nellingen an, vorhandene Steinkauzröhren rund um Nellingen instandzusetzen. Im Jahr 2008 stellten sich die ersten Bruterfolge ein. Im Jahr 2011 waren es 5 Bruten, im Jahr darauf immerhin bereits 6. Die Kleinen werden jedes Jahr von uns beringt und die Daten an die Vogelwarte Radolfzell weitergeleitet

 

Mehr Bilder

 

 

 

Steinkauzberingung 2015

In die Röhre geschaut.2015.1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 46.3 KB
In die Röhre geschaut.2015.2.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.1 KB

Hier können Sie einen Bericht über die Steinkauzentwicklung in Ostfildern sehen, sowie eine Darstellung in einem Diagramm

Entwicklung Steinkauz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 351.7 KB
Steinkauz-2015-3.pdf
Adobe Acrobat Dokument 58.6 KB
Röhrenbelegungbelegung 2008-2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 186.3 KB

aktuelle termine

arbeitseinsatz

Am Samstag, 06.04. findet unsere Schwalbennester-Putzete statt. Treffpunkt 9.00 h, Hindenburgstraße 42

Vereinsnachmittag

Am Sonntag, 07.04., ist unser Vereinsheim ab 15.00 h für Freunde und Mitglieder geöffnet.

___________________________

___________________________

Helfer GESUCHT

Wir suchen Dich!

Du möchtest im Naturschutz aktiv werden und uns unterstützen?

Super! Wir freuen uns auf deine Hilfe.

Hier findest du mehr Infos:

Mitmachen

____________________________

Hier geht es zum NABU Ruit